17 März 2012

Frühlingsgefühle

Outfit: Hose - Nelly; Schuhe - COS, Armreif und Weste - H&M; Ring - ASOS; Sweater - American Apparel

Der erste richtige Frühlingstag. Da durfte die Arbeit gestern auch einfach mal bei Seite gelegt und das Leben genossen werden. Stadtbummel, Eis essen mit einer lieben Freundin und ein abendlicher Drink im Freien. Genau das Richtige, um die fast leeren Akkus ein wenig aufzuladen. 
Das Outfit: entsprechend frühlingshaft. Meine neue Hose von Nelly und die ebenso neuen Schuhe von COS, in der Kombination zum Sweater von American Apparel sowie Weste und Armreif aus dem Hause H&M.
In diesem Sinne: Herrlich endlich wieder das volle Repertoire seine Schrankes ausschöpfen zu können. 

13 März 2012

Bergeweise Arbeit & ein paar Schuhe


Hier ist es momentan ziemlich still. Der Grund dafür ist aber sicherlich nicht mangelnde Motivation oder sonst irgendwelcher Unmut. Mir fehlt das Bloggen unheimlich. Leider spannt mich mein realer Lebensalltag derzeit so sehr ein, dass am Ende vom Abend von diesem entweder nicht einmal mehr viel übrig bleibt oder ich einfach zu geschafft bin, um Produktives aus meinem Hirn zu quetschen. 
Spätestens aber für Anfang April zeichnet sich wieder etwas Licht am Ende des Tunnels, dann lässt sich hinter die erste der zahlreichen Baustellen ein Häkchen setzen und damit steigt die Hoffnung endlich wieder aktiver zu schreiben. Bis dahin bemühe ich mich wenigstens hin und wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. 
Den Anfang macht ein kleiner Schnappschuss meiner neuen Loafers von COS. Knapp eine Woche wurde mit ihnen online geliebäugelt, bis sie schließlich letzten Freitag nach Anprobe im Laden in die Einkaufstasche wanderten. Knapp vier Tage später haben sich die bequemen Treter bereits zu meinen Frühjahrsfavoriten etabliert. 
In diesem Sinne: Wer viel arbeitet, muss sich hin und wieder auch etwas gönnen.

06 März 2012

PFW: Chloé AW 12/13 - Liebe auf den ersten Blick

      Bilder via VOGUE.de

Die gestern in Paris präsentierte Herbst-/Winterkollektion 2012/13 des Labels Chloé: Es war Liebe auf den ersten Blick!
Für die kommende Saison setzt Chef-Designerin Clare Waight Keller auf ein gekonntes Spiel aus vermeintlichen Gegensatzlichkeiten. Formgebende Elemente kokettieren mit purer Lässigkeit. Und so treffen taillierte Jacken, mit aufgesetzten Taschen auf weit geschnittene Shorts mit Gummizug. Feine Wolle und Stepp werden mit Spitze und Seide kombiniert. Die Farben bewahren zartes Gelb, Aprikot, Creme und Mint vor tristem Einheitsgrau, indem sie den Sorbet-Trend dieses Sommers fortsetzen. Demgegenüber schaffen dunkle Farben wie Bordeaux, Senf und dunkles Blau Kontraste. 
Eine Kollektion, die Elegant aber nicht gestellt wirkt und ich würde mir auf Anhieb definitiv mehr als nur den aprikotfarbenen Mantel in den Schrank hängen.


In diesem Sinne: Französische Design par exellence. 

02 März 2012

"SCHIRN at Night" feiert Munchs längste Nacht

     Sandra Kolstad, Foto: Jennifer Eberhard
     
Parallel zur derzeit laufenden Ausstellung "Mental States" um den Künstler Geroge Condo, bietet die SCHIRN auch einen Einblick in das Werk Edvard Munchs
In diesem Rahmen nimmt die Frankfurter Kunsthalle am Samstag, den 3. März 2012 das Motto "Die Kunst feiern" wörtlich und lädt zu einer neuen Auflage von "SCHIRN at Night". Von 20-24 Uhr lässt sich die Kunst einmal von ihrer anderen, ungezwungeneren Seite erleben. Dabei steht dieser Abend ganz im Zeichen norwegischer Winternächte. In Zusammenarbeit mit der königlichen norwegischen Botschaft in Berlin werden skandinavische Cocktail-Spezialitäten und kulinarische Variationen gereicht. Zu passender, musikalischer Untermalung – unter anderem durch den Elektropop der norwegischen Sängerin Sandra Kolstad – darf außerdem das Tanzbein geschwungen werden, während das Team von saasfee* für die atmosphärische Gestaltung sorgt. 


SCHIRN at Night
Samstag, 3. März 2012, 
20–24 Uhr
Schirn Kunsthalle Frankfurt
Eintritt 10 €, Six-Pack – kommt zu sechst, zahlt für vier: 40 €

Ein Abend der einen Besuch definitiv lohnt und bei dem der direkte Austausch über Kunst im Fokus steht.
In diesem Sinne: Ein Hauch Skandinavien in Frankfurt.

29 Februar 2012

Ouftit: Arbeits- und Recherchemarathon

Outfit: Kleid - COS; Strickjacke, Leggins, Sneakers, Kette - H&M; Ring - ASOS; Mantel - Weekday; Schal - American Apparel

Wieder einmal ein Outfitpost. Für mich relativ ungewöhnlich, aber wenn die Tage sich hauptsächlich zwischen Agentur, Uni-Bibliothek und heimischem Sofa bewegen, halten sich die spannenden Infos leider in Grenzen. 
Jedenfalls liegt endlich der Frühling in der Luft, sodass sich bequeme Outfits für lange Tage am Schreibtisch endlich nicht mehr auf warmen Strickjacken und Wollpullis beschränken. Und das schönste: Nach den langen Monaten der dunkeln Schuhe, dürfen endlich wieder die heiß geliebten weißen Sneakers aus dem Schrank. 
Das schwarze Kleid von COS dürfte inzwischen bestens bekannt sein, aber manchmal tut man sich den größten Gefallen, wenn man auf altbewährtes zurückgreift. Die Jacke, eine herrliche Kombi aus Strick und seidenähnlichem Material, dagegen stammt aus der aktuellen H&M Trend Frühjahrskollektion. Zusammen genommen ergibt das meine derzeit liebste Farbkombi aus schwarz, weiß und zartem rosé bzw. creme. Auf der Straße darf wiederum ein wenig mehr Farbe her: Der flauschige, rosafarbene Mantel von Weekday, war definitiv einer der besten Käufe – und als eines der wenigen Mitbringsel von meinem letzten Berlin-Besuch liegt mir das gute Stück besonders am Herzen.


Und wenn sich das Aufhübschen derzeit eben nur aufs Wochenende beschränkt, darf es auf den Nägeln ein wenig bunter zugehen. Ich bin ganz vernarrt in meinen neuen, türkisfarbenen Nagellack von Astor aus der Reihe Quick´n Go.
In diesem Sinne: Mehr inhaltlichen Input und den ein oder anderen spannenderen Look gibt es spätestens zum Wochenende.

26 Februar 2012

Warhol: Headlines - George Condo: Mental States: Gesellschaftskritische Betrachtungen hoch 2

Bild 1: Andy Warhol in the Factory, New York, 1967
Foto: Santi Visalli, MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
Bild 2: George Condo: Red Antipodular Portrait, 1996, Öl auf Leinwand, Privatsammlung
Courtesy Privatsammlung, Sprüth Magers Berlin London und Per Skarstedt Gallery, New York
© George Condo, member Artists Rights Society (ARS), NY


Frankfurt lebt vor allem durch seine Kontraste, auch wenn angesichts der momentanen Bauwut eher der Eindruck einer Ruinenstadt entstehen mag. Hochhaus trifft auf Fachwerk, Wirtschaft auf Kunst, alt auf neu. So ballt sich inmitten der Frankfurter Altstadt nahe des traditionslastigen Römer die Gegenwartskunst. Das MMK (Museum für Moderne Kunst) und die Kunsthalle SCHIRN, zwei der etablierten Kulturpole der Stadt verkörpern für mich grundsätzlich Orte der Auszeit vom Alltag, eine Möglichkeit zur Regeneration und vor allem immer wieder neue Inspiration.
Aktuell bieten beide Häuser Ausstellungen, bei denen sich ein Besuch definitiv lohnt.

Bild 1: Andy Warhol: Daily News, 1962 
Foto: Axel Schneider MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main 
© 2011 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts / Artists Rights Society (ARS), New York
Bild 2: Andy Warhol: A Boy for Meg [2], 1962
National Gallery of Art, Washington, Gift of Mr. and Mrs. Burton Tremaine, 1971.87.11
© 2012 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. / Artists Rights Society (ARS), New York

Bilder via MMK

Unter dem Titel "Warhol - Headlines" widmet sich das MMK seit dem 11. Februar der Auseinandersetzung Andy Warhols mit den Massenmedien. Der Künstler und Medienstar, dessen Ruhm heute nach wie vor ungebrochen scheint, hat wie kaum ein anderer die Kunst revolutioniert, den Pop in das Etablierte gebracht und um den Reiz zwischen Einzigartigkeit und Massenprodukt gewusst.
Sein wohl bekanntestes Zitat "In the future everyone will be world-famous for 15 minutes" nimmt in Zeiten von Internet und Web 2.0 fast schon prophetische Züge an. Wahrhol wusste um den Einfluss der Medien auf die Gesellschaft und ist nicht davor zurück gescheut, die Sensationslust kritisch, oft sogar satirisch zu beleuchten. Eine wunderbare Ausstellung, die sich nur zu gut in die verwinkelte Architektur des MMK einfügt.

Warhol: Headlines
11. Februar - 13. Mai 2012
MMK Frankfurt
Domstraße 10, 60311 Frankfurt am Main

Bild1: George Condo: Celestial Bodies, 2010, Acryl und Pastell auf Leinwand
Courtesy Privatsammlung, New York, Sprüth Magers Berlin London und Per Skarstedt Gallery, New York
© George Condo, member Artists Rights Society (ARS), NY                     

Bild 2: George Condo: Lady Crimp, 1984, Öl auf Leinwand
Courtesy Privatsammlung, Sprüth Magers Berlin London und Per Skarstedt Gallery, New York
© George Condo, member Artists Rights Society (ARS), NY

Bilder via SCHIRN

Mit der Ausstellung "Mental States" die sich dem Schaffen des amerikanischen Künstlers George Condo widmet, zeigt die Kunsthalle SCHIRN seit dem 22. Februar nicht minder den kritischen Umgang mit Gesellschaft, allerdings auf eine ganz andere Weise. Ironisch, provokant, witzig – drei Schlagworte, die wie die Faust aufs Auge passen. In einer expressionistisch-surrealistischen Mischung setzt sich Condo mit Bedeutung von Äußerlichkeiten, insbesondere auch auf Ebene des Porträts, auseinander. Er selbst bezeichnet seine Figuren als „antipodal beings“, weil sie die versteckten Ebenen des Unterbewusstseins nach außen tragen. Den Menschen darstellen, wie seine Seele ihn zeigt, statt sich nur auf die Hülle und den äußeren Schein zu konzentrieren, vielleicht eine Möglichkeit der Herangehensweise an das Œuvre des Künstlers. Ein Besuch der Ausstellung fasziniert in jedem Fall.

George Condo. Mental States
22. Februar - 28. Mai 2012
SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT
Römerberg, 60311 Frankfurt


In diesem Sinne: Zwei Ausstellungen, ein übergeordnetes Thema und dabei zwei völlig unterschiedliche Herangehensweisen.